Korkboden Versiegelung

Versiegelung Korkboden

Versiegelung von Klebekork

Klebekork empfehlen wir roh (falls gewünscht auch gefärbt, aber sonst noch komplett ohne Versiegelung) zu verlegen.

Warum?

Werden bereits vorversiegelte Korkplatten verlegt, ist an jedem Plattenstoß die Versiegelung unterbrochen. Es darf also keine Feuchtigkeit über die Plattenstöße in den Korkboden eindringen. Dies bedeutet u.a., bei der Pflege des Korkbodens ist unbedingt auf nebelfeuchtes Wischen zu achten. Das Wunderbare bei Klebekork ist aber, dass wir eine riesige Auswahl an Korkplatten mit unversiegelten Oberflächen anbieten können und somit das Thema Feuchtigkeit bei der Pflege ausblenden können.

Wie?

Wir versiegeln den Korkboden einfach erst nach der Verlegung. Die Versiegelung bildet so eine durchgängige "Haut" und schützt somit auch die Plattenstöße vor eindringender Feuchtigkeit.


Nachversiegelung von Klebekork

Zum Video: "Alten KORKBODEN neu LACKIEREN. So kommt ihr alter Korkboden zu neuem Glanz!"


Korklack

Korklack

Unsere Korklacke sind Polyurethanlacke auf Wasserbasis.

Qualitativ unterscheiden sie sich im Wesentlichen durch den Anteil des für die Abriebbeständigkeit verantwortlichen Polyurethans.

Optisch unterscheiden sie sich in der Farbe (farblos oder naturell) sowie im Glanzgrad (matt oder seidenglanz).

Es gibt also nicht deeen Korklack. Nein, bei der Versiegelung von Korkböden wird unterschieden nach deren Einsatzbereichen und der gewünschten Optik.

Korklack RigoStep C-600

Der Korklack RigoStep C-600 kommt meist in Räumen mit schwacher bis mittlerer Belastung zum Einsatz.

Es gibt ihn für ungefärbte aber auch für gefärbte Korkböden.

Korklack RigoStep C-800

Den Korklack RigoStep C-800 wählt man meist bei Korkböden in stärker frequentierten Bereichen.

Er ist dem RigoStep C-600 in seiner Abriebbeständigkeit überlegen.

Auch ihn gibt es für naturbelassene ungefärbte sowie gefärbte Böden aus Kork.

Beim transparenten C-800-Lack kann man zwischen den Glanzgraden "Seidenglanz" sowie "Matt" wählen. Alle anderen Korklacke haben eine seidenglänzende Optik.

Auch bei Nachversiegelungen kommt i.d.R. der RigoStep C-800 zum Einsatz. Er erzielt eine bessere Haftung auf schon vorhandenen Korklacken.


Verarbeitung von Korklacken

Bei neu verlegten Korkböden kalkuliert man mit einem Verbrauch von 0,35 l Lack pro qm. Diese Menge trägt man in mehreren Schichten auf. Wichtig hierbei ist nicht, wie oft lackiere ich den Boden. Nein, wichtig ist wie viel Korklack trage ich auf. Dieses "wie viel" ist ganz einfach die Vorgabe der Schichtstärke der Lackschicht und somit auch die Vorgabe für die Dicke der Verschleißschicht.

Der Lackauftrag erfolgt im Randbereich mittels Pinsel und in der Fläche mittels geeignetem Lackroller. Der Verlauf unserer Lacke ist fantastisch, sodass erfahrungsgemäß auch ungeübtere Verleger sowie Selbstverleger keine Probleme bei der Verarbeitung haben.


Versiegelung von Korkfertigparkett

So ziemlich alle Korkböden für eine schwimmende Verlegung (also mit Klickverbindung) sind werksseitig bereits endversiegelt.

Der Grundsatz des nebelfeuchten Wischens sollte also bei diesen Böden beachtet werden.

Bei unseren Korkböden sind die unterschiedlichsten Oberflächenversiegelungen im Einsatz:

Welche Oberflächenvergütung ist wo die Richtige?
Warum empfehlen wir manchmal, den frisch verlegten Korkboden direkt nach der Verlegung nachzuversiegeln?
Welchen Korkboden kann man nachversiegeln?
Worauf ist bei einer Nachversiegelung von Böden aus Korkfertigparkett zu achten?

Dies und vieles mehr erfahren Sie bei einem persönlichen Gespräch bei uns vor Ort in unserem Bodenstudio.


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